Richards Florian Wiesmann

Natürlich können wir uns im fahrstil Klubhaus an einem schönen, handgemachten Stahlrahmen erfreuen – so wie Richards Rennrad von Florian Wiesmann. Der Deutsch-Schweizer lernte Anfang der 90er beim legendären Ben Serotta das Rahmenbauhandwerk und machte dann vor allem mit vollgefederten MTBs auf sich aufmerksam. Spannend an diesem Custom-Rad finden wir vor allem die quasi nicht vorhandenen Ausfallenden. Eine schicke Lösung, die dazu noch ein paar Gramm einspart.

Der Vorbau ist auch ein Wiesmann. Ansonsten finden sich rundum schöne Anbauteile am Rad, wie die Tune-Kurbel mit in Frankreich gefertigten Kettenblättern von Syrius oder der Berner-Schaltkäfig für die Dura-Ace-Gruppe. Diese treibt die symmetrisch eingereichten Laufräder um DT Swiss-Naben an. Abgerundet wird der Stahlrenner vom Flite-Sattel auf Ritchey-Stütze, dem Steuersatz von Chris King und King-Cage-Flaschenhaltern aus Titan. 

Anm. der Red.: Komischerweise werden die Farben im Titelbild und Beitrag verschieden dargestellt. Wir forschen nach der Ursache.