Ritchey Outback

Eigentlich gravelte Tom Ritchey schon lange bevor der Begriff Einzug erhielt in die Marketing-Abteilungen der Fahrradbranche. „Ich fuhr Rennrad-Rennen, Joe [Breeze] auch. Gary [Fisher] und Charlie [Kelly] kamen ebenfalls vom Rennrad. Doch 1974 gab es plötzlich keine guten Rennen mehr. Die Polizei, also die California Highway Patrol, erlaubte sie nicht mehr. Sie wollten den Aufwand meiden, sich mit den Radfahrern auseinanderzusetzen. Die ganzen Rennradfahrer waren frustriert, denn sie hatten entweder die Wahl, am Wochenende Kriterien [abgesteckte Rundkurse, d. Red.] auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums zu fahren – oder etwas Neues zu wagen. Und was denkt ihr, was passierte? Wir wagten etwas Neues! Wir fuhren unsere Rennräder off road. Es war wie eine Befreiung.“

Jahrzehnte später schließt das Bike-Biz jede noch so kleine Lücke zwischen Rennrad und MTB – her mit dem Schotter. Auch Ritchey reagiert. Nachdem das Outback bereits 2016 auf der Eurobike zu sehen war ist es nun auch erhältlich. Im fahrstil Klubhaus, das auch Ritchey-Bikes vertreibt, haben wir aktuell ein Demo-Bike. Das wurde auch schon ordentlich über den Heidelberger Schotter bewegt und nun auch vor die Kamera.

Mit dem Alpine JB in der Breite von 35mm wurde gleich ein Gravel-Reifen mitentwickelt. Auf den Fotos zu sehen: Außen packt er zu, innen läuft er. Mit JB hat man übrigens die Initialen von  Toms Mentor Jobst Brandt auf dem Reifen verewigt. 

Das Ritchey Outback Rahmenset ist ab sofort zum Preis von 1.500,- EUR erhältlich und kann über das fahrstil Klubhaus bezogen werden.